![]() |
|||||
| Page 1 / 2 / 3/ 4/ 5 /6 | |||||
|
Eine besondere Hervorhebung verdient das Jahr 1965. Hier wurden Satzungen erstellt und ein Charter in Springfield herausgenommen, aus Hannover kam eine Stadtfahne. Die his heutigen Tage rührige Fußballabteilung trat erstmals gegen den Rheinischen Verein in Aktion, außerdem wurden Clubjacken und Vereinsabzeichen bestel1t. Selbstverständlich war der Club auch gleich mit dabei, als 1966 zur Beteiligung an der 1. Steubenparade aufgerufen wurde. In einem Jahr konnte auBerdem das erste gedruckte Mitgliederverzeichnis in Broschürform ausgelegt und die ersten Ehrennadeln verteilt werden. Sie gingen an das unermüdlich wirkende Ehepaar Weinhold und Ruth Zarse, die bei der Ausrichtung von Niedersachsenfesten immer federführend waren und für einen finanziellen Erfolg gebürgt haben. Aus dem weiteren Entwicklungsgang bis dato seien noch erwähnt: Gemeinsame Familienausflüge mit Kind und Kegel zur Miller-Brauerei Milwaukee, in die Illinois-Metropole Springfield sowie nach Aurora und Sheboygan; daDO die Neuausstattung der in Kameradschaft auf eDger Tuchfühlung stehenden Fußballelf mit blitzblanken rotweiBen Jerseys und schließlieh die in enger Zusammenarbeit mit dem Stammlokal " Treffpunkt" durchgeführten feuchtfröhlichen Mondscheinfahrten auf dem Michigan-See. Unter den bisherigen Präsidenten Heinz Holz (3 Jahre ), Konrad Groeschell und dem am längsten "rudernden" Helmut Pleuger wurde aber auch die Bindung zur alten Heimat in, das darf getrost gesagt werden, vorbildlicherweise aufrechterhalten. Wer auch immer vom Niedersachsengebiet zur Windy City gekommen ist, durfte sich einer hochherzigen Gastfreundschaft erfreuen. Die Serie begann 1962 mit einem Empfang für den Oberkirchner Kinderchor im Europa-Haus. Dem folgten Ehrenabende für den bekannten niedersächsischen Humoristen Walter Boehm und Konzertsängerin Gertraude Steiner. Zweimal wurden Delegationen der Stadtverwaltung Hannover, erst im "Zeller Stüberl", später im "Ritter" bewirtet. Geradezu sprichwörtlich aber ist die Fürsorge urn niedersächsische Bundesligamannschaften in Chicago geworden. Sowohl Han- Dover 96, wie Eintracht Braunschweig waren regelmäßige Stammgäste der Niedersachsen; erst im "Augustin", später im " Treffpunkt". Bei soviel geübter Gastfreundschaft, verbunden mit beträchtlichen finanziellen Opfern, verwundert es nicht, daß die Vertreter des Niedersachsen Club auch bei gelegentlichen Besuchen "drüben" mit offenen Armen empfangen werden. Das Geburtstagsgeschenk zum "Zehnjährigen" haben sich die Mitglieder selbst geschaffen. Durch ihrer Hände Arbeit und geldlichen Zuschüssen ist im neuen Vereinsheim des Real FC an 4245 Lincoln Avenue ein anheimelnder und gemütlicher Klubraum beigefügt worden, über den der Niedersachsen Club einzig und allein verfügt. |
|||||
| Next page | |||||